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Versammlung?

Blathazar stand da und rührte sich nicht. Wollte er sich nun mit jenem Magier anlegen? Wollte er das Angebot überdenken, es annehmen, und seiner Herrin in den Rücken fallen? Nein, bestimmt nicht. Auch wenn er es niemals zugeben würde so hing er doch sehr an jener Frau, welche ihn zuletzt aus der hinterletzten Ecke der Hölle befreit hatte. Zudem hatte sie solche irreführenden Reize.. zu schade das sie die Macht über seinen Verbleib hatte! Langsam zog sich ein bittersüßes lächeln über die viel zu menschlichen Züge des Elements. „Nein.. nichts dergleichen..“ Knapp nickte der junge Edelmann mit dem Kopf an dem Magister vorbei. „Und zudem bin ich, werter Herr, kein Mensch. Und euer Angebot, nun, vielleicht solltet ihr darüber lieber mit der Fürstin selbst sprechen.“ - „Keine Macht, kein Geld, und schon gar keine Frauen. Sollte er revoltieren wird er sterben. Ebenso wie ihr, Magister, wenn ihr die Hand gegen mich erhebt.“ Die arme vor der Brust verschränkend schrat die schlanke Gestalt Keiyrenas an den Fremden und das Untotenelement heran. Ein ebenso zuckersüßes lächeln wie zuvor bei dem Edelmann glitt über ihre Lippen. Der Blick der jungen Frau sank einmal musternd an dem Fremden hinab und schließlich verengten sich ihre ohnehin schon schmalen Augen zu kleinen Schlitzen. „Sagt, kennen wir uns?“ Sie lachte leise auf. Balthazar zog eine braue in die Höhe, trat langsam neben seine Herrin und sah dann auch wieder auf den Magister. „Jedenfalls gehört der werte Herr nicht zu dem Gefolge des Phönix-Abschaums. Ihr solltet vielleicht im Interesse beider an eine Zusammenarbeit denken, verehrte Via?“ - „Willst du andeuten das ich Hilfe brauche, Balthazar?“ - „Nun, bedenkt eure Kräfte und die des Phönixes, ihr-..“ - „Schweig!“ Ruckartig wendete sie ihren Blick auf den Untoten, welchen sie gar wütend anfunkelte. Die Lippen aufeinander pressend wand sie sich abwartend wieder an den Magister.

Neferiam van Leyden, ja, das war eins sein Name gewesen. Das Wesen, zu welchem er so unfreiwillig 'verfrachtet' wurde hatte ihm dies gesagt. Lang soll es her sein, noch vor seinem jetzigen Leben. 'Lykanthropen werden oft Wiedergeboren!' hatte er gesagt. Auch hatte er aber gesagt das er keine Angst mehr haben sollte. Es gab weit schlimmeres auf der Welt als das was hier geschah und dem, was vielleicht noch passieren mochte. Aber das, was in der Zukunft lag, so prophezeite er, würde dem schlimmsten sehr nahe kommen! Er wusste nicht wer der alte Mann mit der animalischen Ausstrahlung gewesen war, aber er wusste das er ihm Vertrauen musste. Das er auf ihn hören musste. Er hatte ihm aufgetragen die Fürstin zu suchen, ihr sollte er seinen Namen nennen. 'Warum?' und 'Wer ist sie?' hatte er gefragt. Darauf kam nur das er ihr schon einmal begegnet war, und das sie wohl auf ihn gewartet hatte, auch wenn sie es, sollte er sich beeilen, auch noch nicht wusste. Für eine Art Hellseher heilt der junge Lykanthropen den Alten. Aber ob er es wirklich war wusste er nicht. Doch woher sonst sollte er all dies wissen?
Langsam schlich er um die Stadtmauern. Er hatte nicht die leiseste Ahnung vor welcher Stadt er sein unwesen trieb, aber sobald er einen Eingang, ein Tor, oder was auch immer es geben sollte, gefunden hatte, würde er es schon erfahren.

23.4.07 16:33
 


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