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Dämonen und andere Höllenwesen

Gelassen hatte Balthazar sich in die hinterste Ecke des Raumes zurück gezogen und sich dort an einen kleinen Tisch gesetzt. Den Rücken an die Wand hinter sich lehnend blickte das Elementar nun durch die Kneipe. Eine der Kellnerinnen kam auf ihn zu und fragte, ob sie ihm etwas zu trinken bringen konnte, doch Bal schüttelte nur verneinend den Kopf. Dem Mann, welcher knapp nach seinem eintreten die Kneipe verlassen hatte, hatte er nicht weiter beachtet, auch wenn ihm die merkwürdige Aura, welche diesen umgab, nicht entgangen war. Wozu auch? Man musste schließlich nicht gleich in jedem Schatten einen Teufel sehen! Nun, gerade als er mit einem seufzen einen Moment lang die Augen schließen wollte um sich anschließend auf seine Aufgabe zu konzentrieren, kam das durch die Türe in die Kneipe, was er am liebsten in seine Dimension verbannt hätte. Das Phönixwesen, welches seiner Herrin so ungalant die Visiten gelesen hatte. Drauf und dran aufzuspringen und diesem an die Gurgel zu gehen bemerkte der Untote den Manazugm welcher von ausserhalb zu kommen schien, zu erst nicht. Doch als er nun gerade knapp am Tresen stand flog die Tür abermals auf, und herein kam nicht, wie man erwarten sollte, eine Hand voll streunender Kerle, sondern eine Hand voll kleiner Schlangen ähnlicher Wesen, welche sich direkt auf ein paar der Passanten stürzten und diese mit sich hinaus auf die Straße zogen. Bal beäugte die Wesen skeptisch. Sollte er nicht nach Neuigkeiten suchen? Der Phönix war nichts neues mehr, und interessant schon gar nicht, aber wie stand es mit diesen Höllenwesen? Für die würde sich seine Herrin doch mit Sicherheit interessieren. Rasch huschte der Untote durch den Raum auf das Fenster auf der anderen Seite der Wand, in welcher auch die Tür war, öffnete dies und sprang nach draußen. Noch im Flug nahm er seine ursprüngliche Vogelgestalt an und begab sich mit einem kratzenden Flügelschlag auf das Dach des Gebäudes. Von dort aus auf die Schlangen blickend gab der Vogel ein schrilles, aber sehr leisen quietschen von sich. Nur wer direkt neben ihm stand würde es vernehmen können, und zudem seine Herrin, welche er damit auch erreichen wollte. Anschließend betrachtete er nun wie ein weiterer Mann, mit einer Axt bewaffnet, aus der Kneipe kam und auf eine düstere Gestalt zu lief. Diese sprach zu ihm, packte ihn an der Kehle, und tötete ihn danach. Den Kopf schief legend beobachtete er noch das die Schlangenwesen sich um den Kerl scharrten, welcher, wie er nun erkannte, der war, der zuvor aus der Kneipe gekommen war. Dieser drehte sich nun aber zum gehen um. Wollte er etwa töten und dann einfach verschwinden? Bal hatte das ungute Gefühl, da ihm das Wesen gefallen könnte.. Seine Herrin würde ihn wieder in die andere Dimension verbannen!
Galant, aber mit knackenden Knochen, sprang der Vogel vom Dach des Hauses und flog zu jenem Wesen hinüber, über dieses hinweg und landete dann vor ihm auf dem Boden. Die Knochigen Flügel anlegend wand er sich zu ihm und blickte ihn aus den leeren Augenhöhlen an. „Interessante Wesen habt ihr bei euch, Magister, sind es Untote? Sind es eure Kinder?“

Seite um Seite schien sie das Buch gar zu verschlingen, in sich hinein zu saugen und nie wieder loszulassen. In jenem Buch geschrieben stand das verfahren der letzten Erweckung. Viel zu viel sorge hatte man damals gehabt, nicht so wie sie nun. Aber hatten sie dennoch zu wenige Vorbereitungen getroffen. Das würde ihr nicht passieren. Eine braue in die Höhe ziehend blätterte sie ein paar Seiten weiter. Gerade wollte sie eher erfahren was sie noch brauchen würde. Doch wurde sie, als sie die Seite erblickt hatte, von dem schrillen gekreische des Elementes unterbrochen. „Zum Teufel mit dir Balthazar von Talindhol!“ , zischte die Daimoness ehe sie sich von der Stufe, auf welcher sie gesessen hatte, erhob und das Buch nieder legte. Einen Kurzen Blick durch den Raum schweifen lassend wand sie sich dann einer Art Altar zu. Inmitten dessen befand sich ein Siegel, auf welchem das Wappen der früheren Landesherrscher befand. Eine Hand auf dieses legend verschwand sie im nichts und stand einen Moment später wieder im Speisesaal der Burg. Leise seufzend blickte sie ein paar Geistern nach, welche bei ihrem Auftauchen erschrocken die Augen geweitet hatten und sich dann rasch aus dem Staub machen. Viele Geister waren noch in den Gemäuern der Burg zu finden. Alle waren sie einmal in diesem Hause Angestellte Arbeiter und Diener, und alle fielen sie unter dem ersten Regiment eines Dämonen in Thaliev. Zwar war dies schon lang her, aber noch immer sind sie dem Herren der Burg treu ergeben. Auch wenn sie nur noch als spirituelle Wesen zugegen sein können. Allerdings hatten sie sein Aarthes keinen wirklichen Respekt mehr vor einem Herrscher gehabt. Bis zu dem Tage als die erste Fürstin gekommen war. Die junge Herrin hatte frischen Wind in das Göttergrab gebracht, indem sie seid dem Anfang von der Erweckung des Gründers des Reiches gesprochen hatte. Und sie, so wussten sie, würde es auch schaffen. Es war nur eine Frage der Zeit.
Die Rakshas schlenderte durch den Saal und wieder die Gänge der Burg entlang zum Ort des großen Tores, welches Aus- und Eingang bildete. Auf dem weg dorthin hatte sie sich ihren Umhang gegriffen, welcher über dem Geländer der Treppe nach oben gehangen hatte, und warf sich diesen nun um die Schultern. Mit gekonnten Griffen das Tor aufstoßend trat sie nach draußen und warf zu aller erst einen Blick gen Himmel. Es dämmerte bereits. Um so besser. Da keiner wusste das sie Fürstin war, beäugte man sie auf den Straßen immer wieder mit einem Ausdruck von Ungunst, da man es ihr nicht gönnte freien Gang in die Burg zu haben. Nur wenige konnten diese Betreten, da sie von einem Bann geschützt wurde. Im stillen rief man sie an manchen Stellen schon eine dunkle Hexe.
Ruhig führten sie ihre Schritte nun lautlos durch die fast leeren Straßen und Gassen zum Mittelpunkt der Stadt, dem Marktplatz. Dort verharrte sie einen Moment und sah sich um. Zwar wusste sie nicht wo der Vogel war, aber wenn sie in die richtige Richtung blickte, würde sie es spüren. So war es immer gewesen. Nun, sofern sich das Vogelwesen überhaupt noch in Thaliev befand. Tatsache. Einen Augenblick später, als sie sich nach rechts gewand hatte, spürte sie die dunklen Mana ströme des Elementes. Der Magie folgend näherte sie sich der Kneipe, dem Druiden vor dieser, und dem Phönix welcher sich noch innerhalb befand.

3.4.07 12:44
 


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