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Das Licht und seine Schattenseiten

Der Phönix stand ganz allein da....wo auch immer ‚da’ war. Eben war er noch beim Lykanthropen und der Daimoness und nun ist er an einem rot leuchtenden Ort. Über ihm leuchteten riesige Fackeln und hinter ihm war der Klang von Kriegstrommeln zu vernehmen. Er blickte die Flammen der Fackeln an, als ihn jemand eine Hand auf die Schulter legte. Raziel drehte sich um und sah in das Gesicht eines alternden Mannes, dessen Falten weit übers Gesicht ragten. Der Mann sprach nicht mit ihm sondern bewegte nur seine Hand, was bedeuten sollte, das er dem Alten folgen solle. Östlich von ihnen ging es einen Berg steil hinauf und westlich von ihnen zum Tal herab, vor ihnen lag eine Bergkette, auf welcher viele Türme, im lodernden Anblick des dahinter liegenden Tales, empor ragten. Es waren Außenposten....wer hinter der Bergkette wohl regierte? Ob es wohl ein guter Herrscher war? Allerdings konnte man letzteres, beim Anblick der Türme, bezweifeln.
Sie waren bereits eine Weile gegangen, als sie endlich zu einem gut versteckten, kleinen und dennoch gut bewachten Lager kamen. Sie betraten das Lager mit einem raschen und zielstrebigen Schritt...links und rechts von ihnen waren Wachen, die Raziel scheinbar gut im Auge bewahrten. Der Halbengel wusste gar nicht genau wie ihm geschah, noch wo er genau zu sein schien. Sie betraten eine Höhle die direkt in den Berg zu führen schien.... direkt vor ihm thronte ein Herr mit einer dicken Rüstung, einem Breitschwert und einem gut trainierten Körper. ,,Halbengel Raziel nehme ich an....’’ der Herr hatte eine tiefe Stimme und wirkte doch recht freundlich ,,wir haben bereits auf dich gewartet. Wo warst du so lange?’’ Der Herr schien Raziel zu kennen, doch dieser betrachtete ihn nur fragend und sprach leicht herabwertend ,,und ihr seid?’’ Der Herr stand auf und verbeugte sich leicht..... ,,tut mir leid das ich so unhöflich war mein Herr. Ich bin Garond, Heerführer der Soldaten Innos, des Drachengottes. Wir haben dich rufen lassen, weil wir aus unserer Festung vertrieben wurden, von einem Kerl der sich Rah nennt. Er hatte uns um Mitternacht des ersten Tages, diesen Monats überfallen. Sie griffen vom Süden her an und überfielen uns mit drachenartigen Wesen, dessen innere Kälte alles zu vereisen schien. Unsere Verteidigungsanlagen waren schnell außer Gefecht, sodass uns nur noch die Flucht blieb. Viele Flüchtete in die Berge südlich und westlich unseren Tales, ein paar haben sich hier zusammen gefunden und ein Lager errichtet und die Meisten wurden bei dem Überfall gefangen genommen oder gingen dabei drauf.....’’ der Halbengel unterbrach den Heerführer ,,Eure Geschichte interessiert mich herzlich wenig....warum habt ihr mich rufen lassen? Und wo ist Rah jetzt und was hat er als nächstes vor?’’  Garond seufzte und fuhr fort „schon okay, ist ja gut......also, wir haben dich rufen lassen weil unser Ältester uns von dir erzählt hat und meinte, das keiner Rah besser kennt als du. Wir wollen dich bitten, die Splittergruppen unserer Armee wieder zusammen zu führen und hier her zu bringen. Gemeinsam könnten wir gegen Rah vorgehen und was seine Pläne angeht, wir haben bereits Späher und Spione entsandt um etwas herauszufinden. Er befindet sich zur Zeit im Schloss und berät sich dort mit seinen Truppenführern.“ Raziel sah durch die Reihen der Soldaten die sich in seiner Nähe befanden und lachte „Schickt doch selber Leute aus um die Truppen zu suchen....Teile von ihnen befinden sich in den Sümpfen und in Gefangenenlagern von Rebellen. Andere haben Schutz in Thaliev gesucht. Wenn ihr sie zusammen habt, dann begebt euch nach Thaliev und rüstet und formiert euch neu, wenn ihr das erledigt habt, dann können wir weiter reden.“ Raziel wandte sich um und verließ erst die Höhle und dann das Lager und ließ die verängstigten Truppen zurück. Er breitete seine Flügel aus und begab sich wieder in das nördlich gelegene Thaliev. Seine Augen leuchteten eisblau und so färbte sich auch der Himmel nach einer kurzen Zeit. Raziel schien kaum zu wissen wohin er fliegt, als er vor einer Kneipentür landete, welche er sofort öffnete. Er achtete gar nicht auf das Schild auf dem stand........ ,Kneipe zum Henker’. Er trat zum Tresen vor und lies sich einfaches Wasser einschenken, während der Kneipenbesitzer in seine leuchtenden Augen sah und plötzlich umkippte.
 
 
Ein dröhnen brachte das Schloss zum beben, kurz darauf brüllte Rah seine Truppenführer an, die sowohl die restlichen Soldaten Innos als auch den Phönix endlich finden sollten. Doch sie machten keinerlei fortschritte. Rah wandte sich seinen Generälen zu, die den Eroberungsfeldzug von Thaliev leiteten. Er trat ihnen in seiner goldenen Maske nahe gegenüber sodass er schon fast ihren Atem spürte und knurrte ,,Was machen die Feldzüge?“ Einer der Generäle salutierte und antwortete ,,Wir dringen immer weiter ins Landesinnere vor mein Gebieter und wir haben sogar einen der Innossoldaten gefunden, doch war dieser bereits tot. Er ist an Hungersnot verstorben.“ Rah lächelte leicht selbstverherrlichend ,,Also dort habt ihr euch versteckt.“ Eine kurze Zeit später knallte die Tür zu Rahs Gemächern auf  und er schrat durch die Tür zu einem seiner Untergebenen, welche für die Versorgungstrupps zuständig waren. ,,Du sorgst jetzt dafür das alles an Waffen und Einheiten an die Thalievfront kommt, dort werden sie den zuständigen Armeen zugeteilt und rücken unverzüglich weiter vor. Ich will die Soldaten Innos haben und der Halbengel ist dort sicherlich auch.“ Ohne eine Antwort zu bekommen, wandte Rah sich um und ließ alle Heerführer, Generäle und Truppenführer in einem großen Saal versammeln und sprach mit seiner donnernden Stimme zu ihnen. ,,Ich will das eure Truppen sich mehr bemühen, zudem brauch ich ein paar Freiwillige, die sich als Spione unter das Volk von Thaliev mischen und dort nach den gesuchten Soldaten Innos fahnden.“
 
Eine kurze Zeit später schleicht sich ein Schatten vom Hofe Rahs, vorbei an den Wachen und verschwand im Wald, in Richtung Lager der Innossoldaten.
2.4.07 21:35
 


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