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Gotteskinder

Abschätzend hatte die Rakshas ihren Blick auf den Phönix Gewand als dieser gar unverschämt in ihr Gemach geschritten war. Sie hasste ihn jetzt schon. Seine Wort nahm sie nur halbherzig zur Kenntnis. Für einen Scharlatan hielt sie ihn, noch immer, und auch mit wachsendem Grund. Zur Hölle mit ihm! Und wer auch immer dieses Rah Wesen war sollte sich in acht nehmen, er war nicht er einzige Gott hier zu Lande. Allerdings würde sie auf die Zeit der Erweckung warten müssen. Aber lang konnte es nicht mehr dauern. Es durfte nicht mehr lang dauern!
Verbissen hatte sie den Phönix verschwinden sehen. Gut, den war sie los. Nun der Vogel. Balthazar hatte ebenfalls empört dem für ihn Fremden gelauscht, hatte auch gerade zu entschiedenen Widerworten angesetzt, allerdings war das Wesen schon verschwunden. „Via! Was habt ihr nun schon wieder an geschleppt?! Dieser Tunichtgut ist ja schlimmer als euer Engel es war!“ Langsam entnervt rollte die Daimoness mit den Augen. „Spare dir deine Kommentare. Geh in die Stadt, such dir die hinterste Kneipe und höre dich dort nach Neuigkeiten um. Die Erweckung kann nicht mehr lang dauern ..“ Balthazar, als Mensch in Form eines stattlichen, jungen Edelmannes, glitt ein verführerisches lächeln über die Lippen. „Ah, Via, euer Kampfgeist ist ja doch nicht verloren.“ Seiner Herrin einen Handkuss aufdrückend löste sich das Element der Untoten auf und verschwand ungesehen. Auch wenn er zu viel redete, zumindest konnte man sich auf ihn verlassen. Nach einem leisen seufzen machte sie sich dann schließlich daran ihre Kleider zu wechseln.
Balthazar war am Rande des Marktplatzes wieder zur Materie verschmolzen. Die hinterletzte Kneipe? Soweit es ihm bekannt war gab es in der Handelsstadt Thaliev an jeder Ecke eine Kneipe! Ihm blieb wohl nichts anderes übrig als zu suchen. Gerade hatte er ein paar Schritte voraus getan, als ihm zwei düstere Gestallten auffielen. Unwillkürlich musste er wieder an die Rakshas denken, beobachtete dabei aber die beiden. Die Kaputzen tief ins Gesicht gezogen scharten sie durch die Schatten in eine, wie er jetzt bemerkte, relativ unauffällige Gasse. Ob er dort eine Kneipe finden würde? Wenn ja dann sicherlich eine von der Art, die er suchte. Ein Zuckersüßes lächeln auf den Lippen tragend huschte Balthazar den beiden rasch hinterher. Gerade als er die Ecke die gasse erreichte konnte er sie noch ebenso in einem der Gebäude verschwinden sehen. Sich diesem nähernd fiel sein Blick auf das schmale, und kaum mehr leserliche Schild welches über der Tür hockte. 'Kneipe zum Henker', stand auf diesem. „Welch einfallsreicher Name für eine Kneipe..“ seufzte der Untote ehe er die Tür aufstieß und sich hinein begab.
Keiyrena hatte sich nach dem umziehen wieder aus ihrem Zimmer begeben und stand nun in dem Zimmer daneben vor einem Bett dem es gerade so auf das Laken geschrieben zu sein schien, das es schon lang nicht mehr benutzt worden war. Die Rakshas hing ein paar Errinnerungen nach als sie sich dem Bett nun abwand und sich einem Regal an der Gegenüberliegenden Wand näherte. Langsam glitt ihr Blick über die einzelnen Titel. „Irgendwo hier.. “ Nur ein paar Minuten später zog sie ein Buch aus dem Regal und pustet den Staub von diesem. Lange Zeit musste es dort gestanden haben ohne angerührt zu werden. Ebenso wie vieles anderes in diesem Zimmer.. Mit dem Buch bewaffnet verließ die Rakshas den Raum wieder und begab sich die Treppen entlang ins Erdgeschoß. Sie konnte nicht Riskieren das ihr bei der Erweckung, oder der Vorbereitung dieser auch nur irgendwer (sie dachte an eine bestimmte Gestalt) dazwischen funkte, also wollte sie sich in das einzige Zimmer der Burg verziehen, welches man nur finden konnte, wenn man wusste wo es war, und in welchem nur eine einzige Art der Magie möglich war. Und zwar die des Erweckens. Die Treppen hinter sich lassend Schrat sie zum hinteren Teil der Burg und verschwand dort im Speisesaal durch ein Dimensionstor, welches, da es mit der Wand verschmolzen war, so nicht zu erkennen war. Auch führte es nicht wie man erwarten sollte in eine andere Dimension, sondern lediglich in einen Raum, der unter der eigentlichen Burg lag. Sie war in einer Grabkammer.

Neferiam wusste nicht wie ihm geschah. War er nicht eben noch im Wald gewesen? Auf einer Wiese? Von einem Moment auf den anderen hatte sich alles um ihn herum verändert.. schwärze, nichts war zu sehn. Und dann, plötzlich funkelte ein gespenstisches Licht neben ihm. Unweit von diesem konnte er vage die Umrisse einer wolfsähnliches Gestalt erkennen. „Ich habe auf dich gewartet, Lykaner..“ , gab eine Furcht erregend tiefe Stimme von sich. Was zur Hölle war nun geschehen?

27.3.07 15:51
 


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