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Das Leben und sein Lauf

 


Er wachte auf und betrachtete ein vernarbtes Gesicht welches ihn betrachtete ,,Wie geht es euch mein Herr?“ sprach der Butler mit untertänigster Stimme. Der Halbengel seufzte ,,Ihr solltet mich doch alleine lassen.“ Der Butler drehte sich grinsend um und verlies das Gemach leise und schloss die Tür hinter sich. Kaum war die Tür geschlossen, zog er auch schon einen kleinen Beutel mit Geld hervor....doch schon eine kurze Zeit später stand Raziel in der Tür und nahm ihm den Beutel aus der Hand ,,Das ist meiner.“ Er grinste und begab sich allmählich aus der Tür. Es war gerade mal eine Stunde vergangen als er einschlief. Er wanderte einen langen Gang hin zum Speisesaal in der Hoffnung er finde dort noch seinen Gastgeber, doch war der bereits nicht mehr da. Die Gäste die er zu sich lud waren ebenfalls alle ihn ihren Gemächern. Er zog eine Papyrusrolle hervor und schrieb ein Dankesbrief den er an einem Messer an des hohen Herren Platze befestigte.

 

 
Der Butler öffnete ihm enttäuscht die Tür und wies ihn hinaus in die kalte Nacht. Oder besser gesagt Abend. Es war noch nicht sehr spät als er das Anwesen wieder verlies. Er ging durch das Dorf und betrachtete die Dorfbewohner die ihn fragend und neugierig beobachteten. Er sah sich nach links und nach rechts um.....überall wimmelte es von Dorfbewohnern. Es bildete sich ein dunkler Nebel um das Dorf und im Dorf drinnen. Der  Nebel tauchte so plötzlich auf und war so dicht, dass die Dorfbewohner leicht in Panik zu verfallen schienen, doch kurze Zeit später verzog sich der Nebel und mit ihm verschwand auch der Phönix.....aber das störte die Bewohner nicht, denn es war schon ein neuer Fremdling in der Nähe....Die Dorfbewohner verzogen sich teilweise in ihre Häuser während andere den in der Nähe befindlichen Lykanthropen aufmerksam beobachteten.
 
Es verging nicht viel Zeit als es in Curôn an dem Burgtor donnernd klopfte, doch bevor ihm jemand öffnen konnte, betrat er bereits die Hallen der Daimoness. Er betrachtete die Hallen mit Erstaunen und Faszination. Er wanderte eine Weile umher und erkundete das Bauwerk sehr genau, bis er zu einem Gemach kam, in der sich eine vertraute Aura verbarg. Er wartete vor der Tür bis die Daimoness ihren Satz beendete.... sie schien gerade jemanden in eine Bibliothek zu schicken um sich nach Raziel zu erkunden, doch kaum hatte sie das gesagt, war er bereits dabei das Zimmer zu betreten. Er sah sich um und betrachtete das Zimmer. ,,Ein nettes Zimmer habt ihr hier Fürstin.“ Er betrachtete Thaliev kurz aber beachtete ihn nicht weiter, als er ein weiteren Schritt ins Zimmer machte. ,, Ein Phönixwesen ist steht’s beauftragt ein Gott oder eine Gotteskreatur zu überwachen.... ein sehr mächtiger und bekannter Gott ist hier in der Gegend und erobert stück für stück mehr von euren Landen falls ihr es noch nicht bemerkt habt. Er macht alles was ihm in den Weg kommt einfach dem Erboden gleich. Bald ist er hier angekommen. Dieser Gott hat sich mehrerer Bereiche strafbar gemacht und soll nun dafür buße tun..... Das sucht ein Abgesandter des Phönix in diesen Landen.“ Er lehnte sich an die Tür betrachtete die Daimoness ,,und vergesst eure Bücher. Der einzigste Ort wo noch Dokumente über uns sind.....das sind die Hallen von Idurath. Doch diese sind schon seit Jahren schwer bewacht.“ Er wandte sich wieder um und begab sich wieder zur Eingangshalle...kurz darauf sah er Richtung Himmel wo ein kleiner blauer Punkt zu erkennen war....es sah aus wie ein Stern doch schien Raziel etwas ganz anderes in ihm zu sehen. Er breitete seine Flügel aus und verschwand in einem hellen Lichterspiel aus Feuer und Eismagie.
 
Es war nicht viel Zeit vergangen als er wieder hinter dem Lykanthropen erschien, welcher das Dorf schon fast erreicht hatte. ,,Willkommen junger Herr.“ Er sah den Lykanthropen lächelnd an und wies Richtung Dorf ,,Du scheinst etwas Ruhe zu brauchen. Ich bringe dich zu einem alten Freund von mir, dort kannst du die Nacht verbringen und dich ausruhen, jedoch nur bis zum Sonnenaufgang, länger darfst du nicht bleiben.“ Er bewegte sich langsam wieder in Richtung des Ägypters. Er hatte diesem bereits eine Nachricht hinterlassen und wusste das dieser sie auch bereits gelesen hatte. In ihr Stand:
 
,,Sehr geehrter Herr Sestor,
ich werde deine Dienste nicht weiter beanspruchen und doch möchte ich meinen Gefallen noch eingelöst haben. Im laufe der Nacht werde ich dir einen anderen Gast bringen, der meinen Platz in deinem Schloss einnehmen soll, als Gegenleistung bekommst du diese Karte. Sie führt dich zu den Hallen, die du schon so lange suchst, aber pass auf. Machst du nur einen Fehler dann kann es dein Ende sein und wag es ja nicht dich in die dunklen Kammern zu begeben. Die Wesen dort wären das Ende von dir und deinem Gefolge.
 
Liebe Grüße
           Raziel“
 
Er dachte nach was wohl passieren würde. Ob Rah wohl wieder ein Dorf zerstört hat? Ob der Mond hier immer so schön ist?
Seine Gedanken wichen in alle Richtungen aus doch am meisten hingen sie an der Daimoness. Wer war sie? Was wollte sie? War sie die so berüchtigte Fürstin von der selbst in seinen Landen gesprochen wurden oder irrte er sich doch einmal?
Seine Gedanken waren im Bruchteil einer Sekunde auch schon zu Ende gedacht. Der Mond schien ihn sehr zu beschäftigen... er beobachtete ihn eine ganze Weile bis er einmal kurz die Augen schloss und wieder auf seinen Weg sah....die Dorfbewohner hatten bereits auf sie gewartet, wobei sie doch ziemlich erstaunt waren, als sie Raziel wieder erkannten. Was an seiner auffälligen Robe nicht schwer zu sein schien. Er schrat immer weiter im Glauben, dass der Lykanthrop stets hinter ihm stünde und ihm folgen würde, doch kaum erblickte er wieder die Dorfbewohner, schon musste er wieder an das Flussdorf und Rah denken.
Rah war ein mächtiger Tyrann der es liebte seine Untertanen zu strafen und zu peinigen und noch mehr liebte er es sie in einen hoffnungslosen Krieg zu schicken, doch diesmal war alles anders. Rah war nicht auf ein sinnloses Gemetzel aus. Er wollte sowohl sein Reich vergrößern als auch den Phönix und seine Abgesandten jagen, wobei es unmöglich war alle zu finden und zu töten. Mit jedem Jahrhundert gibt es neue Abgesandte und mit jedem Jahrtausend einen neuen Phönix.... vor kurzem war erst wieder ein Jahrtausend herum und ein neuer Phönix erblickte das Licht der Welt. Wenn auch etwas anders.
 
 
 
Rah war bereits in einem weiteren Dorf eingefallen als er einen der Bewohner nach der Fürstin, dem Phönix und Raziel befragte, doch weil der ihm nichts erzählen konnte, schnitt er ihm kurzer Hand die Kehle durch und ließ ihn in einen Käfig mit Wolfsdämonen fallen. Nach kurzer Zeit war von dem Bewohner nichts mehr zu erkennen. Rah hatte sich bereits hohes Podest errichten lassen um mit seinen Untergebenen zu sprechen. Er war ein guter Redner aber ein noch besserer Henker. Er stellte sich an sein Podest und lies unter sich den Boden etwas in die Höhe schießen, damit er auch gut alles überblicken konnte. Er sprach mit einer tobenden und rachsüchtigen Stimme und doch waren seine Worte wie ein Kriegslied für die Soldaten. Es schien sowohl Mut als auch Kampfgeist zu stärken und doch waren sie alle starr vor Angst und ihnen war die Furcht ins Gesicht geschrieben. Es waren nicht nur Menschen in seiner Armee sondern auch verschiedenste Arten von Unterweltkreaturen wie Dämonen und Dunkelelben, Trollen und Titanen, doch all diese Kreaturen bildeten nur eine kleine Vorhut. Der schrecken der hinter den Bergen westlich von ihnen lauerte, verbarg sich unter einer dichten, schwarzen Wolkendecke vor der Sonne. Sie hassten das Licht und verachteten das Leben. Es waren Rah absolute Lieblinge, die nur darauf warteten wieder Fleisch zu bekommen. Man nannte ein solches Wesen Wyrm.
 
Rahs Stimme donnerte noch einmal über die Köpfe seiner Armee, als er sich in einem grellen Blitz verschwinden ließ und in seinem Gemach in einer Burg, die er vor kurzem eingenommen hatte, nieder und ließ sich von einer Hand voll Sklaven bedienen. Wenn jemand nicht so wollte wie er, dann erlitt er unter schlimmsten Schmerzen einen langsamen Tod. Rah schien zuversichtlich zu sein, dass er bald sein Ziel erreichen würde, auch wenn er nicht genau wusste worauf er sich dort einließ.
15.3.07 17:28
 


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