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Eine ungewisse Schwärze...


Ein Mann verließ ein Dorf. Er trat in einen Wald ein und wurde von vielen Blicken verfolgt. War es die Neugier die sie schauen ließ oder vielleicht die Angst vor der Ungewissheit und die Hoffnung auf das Leben? Wer weiß... Der Fremde war in einen Mantel gehüllt, mit hohem Kragen und ein er Kapuze auf dem Kopf. Einerseits schien sie ihn vor dem Regen zu schützen der dort seit Stunden herschte und anderer seits hob es die Ungewissheit wer diese Person überhaupt war. Als er das Dorf betrat haftete ein wenig Blut an seinem linken Ärmel, der seine in Lederhandschuhe versteckten Hände fast ganz verbarg. Es war nicht sein Blut, das wussten die Dörfler sofort. Viele hatten versucht herauszufinden woher es stammte und wer er war, aber außer einem stechenden Blick, der schon fast spürbar war, bekamen sie nichts. Obwohl man es nicht sah, meinten einige Bürger eine rote Hautfarbe erkannt zu haben. Was an dem leicht rot getönten Innenleben des Mantels liegen könnte. Er nahm diesen Mantel nie ab, egal ob es warm oder kalt war, ob er drinne oder draußen war. Keiner konnte ihm seinen Mantel entnehmen. Er war bereits eine Weile durch den Wald gewandert, als seine Blicke die Gegend zu erkunden schienen, ohne das sich sein Kopf auch nur ein kleines Bischen regte. Sein Blick schien an nichts zu haften und an nichts interessiert zu sein und obwohl die Sonne bereits hervorgekommen war, konnte man nicht erkennen, wer sich unter der Kapuze verbarg. Man sah nur eine fürchterliche Schwärze wo eigentlich sein Kopf zu erkennen sein sollte und auch wenn man es ihm nicht, ansah schien er sehr stark zu sein. Er trug zwar nicht viel aber schwere Gegenstände mit sich. Unter anderem ein ziemlich schwer aussehendes Langschwert, was auch nicht mehr im besten Zustand zu sein schien. Seine Wege führten ihn nach Stunden noch immer durch den Wald und an vielen Wanderern vorbei. Er konnte von jedem einzelnen die leicht ängstlichen Blicke spüren, als er ihren Weg kreuzte. Die letzte Person die er sah, war vor 5 Minuten ein Junge dessen Augen die pure Panik ausstrahlten. Ob der Junge wohl gemerkt hatte das er an ihm vorbei geschritten war? Es schien den Fremden nicht zu interessieren und obwohl er so ziellos umher schritt, hatte er nie jemdanden um Hilfe gebeten oder um Rat gefragt und dem, unter dem Baum eingeklemten Herrn vorhin, mit seiner Familie, schien er auch nicht helfen zu wollen, obwohl mal ihn darum angefleht hatte. Es vergingen ein paar weitere Stunden als die Nacht hereinbrach und die Dämmerung das Land in seinen dunklen Schleier bettete. Er setzte sich unter einen Baum, lehnte sich an den Stamm und verharrte dort, ohne einzuschlafen oder sich auch nur im geringsten zu regen. Er schien nicht einmal mehr zu atmen. In seiner Nähe trat eine herzzerreissende Stille und Dunkelheit ein, die Ungewissheit überfiel das ganze Tal. nun fühlte er sich wohl....
15.2.07 13:39


Ein erstes Treffen?

War er etwa eingenickt? War es nicht eben noch heller? Hatte er nun etwas schon Wahnvorstellungen? Diesen Gedanken, wie so viele, einfach wieder verdrängend erhob sich der junge von seiner Kauerstellung auf dem Boden. Er musste aber tatsächlich einen Moment geschlafen haben. Das letzte an das er sich erinnern konnte war, das aus dem rascheln welches er vernommen hatte kurzerhand eine Gestalt entschlich, von welcher er aber nur die vagen Umrisse erkannte. Das Wesen hatte einen Mantel getragen welche alles weitere von ihm verdeckte, nur Vermutungen zuließen. Nun aber stand er, Neferiam, wieder, wenn auch nur auf wackeligen Beinen und mit weiterhin großer Angst. Er hielt es nicht mehr aus, er musste weiter. Sollte in der Dunkelheit doch lauern was wollte, er würde sich davon nicht beeinflussen lassen. So redete er es sich nun ein, und schon zwei Minuten später huschte der Lykanthrop schon beinahe lautlos durch das Gestrüpp des Waldes.
Wohin würde er dieses mal kommen? Endlich an den lang ersehnte Waldrand? Oder nur noch tiefer in das- .. ja.. verderben? Seine Umgebung schien zu einer einzigen, dunkel getönten Masse z verschmelzen. Lykanthropen waren nicht langsam, und schon gar nicht wenn sie im weglaufen geübt waren. Schneller als man es dem gerade mal 165 Zentimeter zählenden Jungen zutrauen würde rannte dieser seinen imaginären Weg entlang, konzentrierte sich erstmals nur noch darauf endlich hinaus aus diesem Alptraum zu kommen, und sich nicht mehr nur Sorgen um das darum herum zu machen. Lange würde das nicht funktionieren, aber immerhin.
Wahrlich, er musste tatsächlich eine ganze Strecke hinter sich gebracht haben, denn als er die Schritte langsamer werden lies viel ihm erst auf das es ersten wieder dunkler geworden war, und zweitens die Bäume weniger waren. Somit hatte er sich auch dem Waldrand genähert. Er war auf dem richtigen Weg! Von einem Schwung Euphorie gepackt marschierte er zielstrebig weiter. Dabei fiel ihm im Rausch der Sinne nicht auf das er der Gestalt, welche ihm zuvor schon über den Weg gelaufen war, wieder begegnete. Zumindest indirekt. Neferiam bemerkte das Wesen am Boden nicht. Wenn er ihn gesehen hätte wäre er wohl auch einen anderen Weg gegangen. Die Angst des Jungen bestand eben trotz allem. Und schlussendlich, nun gute 10 Minuten später, hatte er den Wald hinter sich gelassen. Doch was er auf der Wiese erblickte, welcher Geruch ihm in die feine wolfsgepolte Nase stieg, versetzte ihn in einen größeren Schrecken als das anderes in je versetzen könnte. Der Geruch von Werwolfsblut, vermischt mit dem moderigen Gestank (als welchen er diesen Ansah) von Vampiren. Sofort dachte er an den verbleib von Akariel. Eine Frau, nicht sehr weit von ihm entfernt. Hockte auf dem Boden. Ihr Haupt was gesenkt. Ging der vampirische Geruch von ihr aus?


Qualvoll waren die Augen zusammen gepresst, nicht ein einziger kleiner licht funke, da sie nicht wusste ob diese noch vorhanden waren, in ihre Pupillen dringen konnte. Alles was mit der aussenwelt zusammen hing würde sie nur noch mehr verwirren. Konnte man es denn überhaupt verwirren nennen? Sie war nicht verwirrt, sondern von sich selbst zutiefst enttäuscht. Wie konnte sie nur so verdammt rücksichtslos gewesen sein? Nicht ohne Grund hockte sie nun, die Kleidung an vielen stellen eingerissen und der Rock sogar am unteren Rand zerfetzt, am Boden und rührte sich nicht. Es war.. alles zu schnell gegangen. Zumindest war es nun und in diesem Moment eine gute ausrede um sich selbst zu beruhigen. Nur konnte sie sich doch nicht für den Rest des Lebens an diese lüge stützen. Zudem war auch die Blutspur vor ihr nicht von Geisterhand dorthin gekommen. Das Wesen welche diese hinterlassen hatte lebte mit großer Wahrscheinlichkeit noch. Und wenn dies wirklich der Fall war so musste die Daimoness mit Rache rechnen. Vielleicht nicht in nächster zeit, sie hatte das Wesen schwer zugerichtet, aber es würde noch passieren. Ein Lykanthrop ließ nicht einfach so mit sich umgehen.
Minute für Minute verstrich. Sie konnte und wollte sich nicht erheben. noch nicht. Auch, so fühlte sie es, würden ihr die Beine versagen und sie einfach wieder zurück auf den Boden sinken. Genauso war es ihrem Gegner ergangen.. aber er hatte es dennoch geschafft sich in Sicherheit zu bringen. Sein Glück.. sie hatte für nichts mehr garantieren können. Ihre Beherrschung war in seinem Gejaul untergegangen, und schließlich hatte der Dämon nur noch dafür sorgen wollen das das wolfsartige Wesen für den Rest der zeit still war. Erfolglos. Zwar hatte der Lykanthrop das Pech gehabt das er als Höllenwesen nicht in der Lage war einen Erzdämonen zu berühren (Blutmagie war sein einziger weg des Kampfes gewesen), was aber bei zumindest diesem Exemplar nicht sonderlich für Angstzustände gesorgt hatte. Nun war es aber ohnehin egal und zu spät. Es war passiert wie es passieren musste, und so wie es eben kommen musste hatte auch der Gewinner daraus keinen Gewinn gezogen.
Noch völlig in diese Überlegungen versunken bemerkte die junge Frau weder das treiben im Walde, das plötzliche auftauchen von sogar zwei gestalten, welche sie eigentlich ohne weiteres hätte spüren können, noch den jungen, welcher sich an den Waldrand begeben hatte und nun gar ungeniert in ihre Richtung starrte. Sofern dieser nicht auf sich aufmerksam machte würde es wohl auch noch seine zeit dauern bis die daimoness es in Erwägung ziehen würde ihren blick zu erheben, oder zuerst einmal die Augen überhaupt zu öffnen.

19.2.07 13:02


Eine Hoffnung auf Licht?...

Es war bereits tiefste Nacht geworden und der Himmel war von pechschwarzen Wolken bedeckt...was man in der auch so schon herrschenden Finsternis nur nicht sah. Er lag gerade mal eine halbe Stunde dort am Boden als er sich langsam wieder erhob. Er hatte kurz einen kleinen Jungen mit unmenschlicher Ausstrahlung gesehen und da er erst vor kurzem an im vorbei lief, dachte er sich ihm einfach mal zu folgen. Er wusste wohin der Junge lief und was ihm begegnen würde, außerdem wusste er auch wohin der Junge wollte....zum Waldrand und den hatte er ja nun erreicht.
 
Er folgte dem fremden Jungen bis zum Waldrand und blieb dort an einem Baum gelehnt stehen. Er schwieg und musterte die beiden dort angetroffenen Personen eine Weile. Mit der Zeit sah man in der Dunkelheit ein leichtes Leuchten, welches aus der Robe des Fremden zu dringen schien... zudem schien es auch seine Augen zu darzustellen. Er rührte sich eine ganze Weile nicht und schien dort angewachsen zu sein. Das einzigste was sich bei ihm noch veränderte waren seine Gedanken... er wusste viel und hatte auch schon vieles gesehen und wusste auch daher  was für Wesen in seinem Blicke waren.

Er sprach scheinbar nie und heute schien er dennoch noch stiller zu sein. Diese Stille und Dunkelheit die übers Tal hinweg zog schien von ihm auszugehen und doch schien er daran unbeteiligt. Er setzte sich allmählich unter den Baum und wartete auf eine Reaktion der Beiden.

Er selber verhielt sich wie immer ruhig und dennoch schien etwas nicht zu stimmen. Der Horizont schien zu verschwimmen und die Finsternis schien Angst zu haben. Es drangen mitten in der Nacht einzelne Strahlen durch die dichte und dunkle Wolkendecke. Man sah nicht woher sie kamen oder  von wem oder  was man merkte nur das die Erde auf einmal hell erleuchtet war. Doch sah nichts mehr so aus wie an einem normalen Tag sondern ebenfalls leicht bläulich und ziemlich hell und das für diese Tageszeit.
Der Horizont war nicht mehr zu erkennen und die Umgebung schien sich an einem Punkt zusammen zu ziehen und doch ewig weit weg zu sein. Es war ein Ereignis wie nie zuvor und doch gab es schon viele die von solchen Phänomenen berichtet haben und glaubten sie hätten die Hölle, den Himmel oder das ewige Nichts gesehen.
 
Man schien es nicht zu merken aber in kürzester Zeit vergingen Stunden und doch blieb alles im urtümlichen Zustand außer das Wetter  und die Tageszeit....man merkte es wegen des merkwürdigen Lichtes und der dichten Wolkendecke nicht aber es vergingen sogar mehrere Tage für das gesamte Land. Die Schatten wurden unruhig und das Licht schien nicht still zu halten. Dunkelheit und Licht schienen vor einander zu flüchten und eine riesige Lücke aufzuwerfen in der  man eine rote Kreatur sah die zu brennen schien und mehrere Flügel hatte die man unter den Flammen nur nicht erkannte. Es vergingen für die innere Uhr nur wenige Sekunden als das Ereignis ein Ende fand und die rote Kreatur wieder im Aufeinanderprall von Licht und Schatten verschwand. Man konnte den Horizont wieder erkennen und es stand noch alles wo man es in Erinnerung hatte, außer dem Fremden.... da es keinen gab der ihn kannte und ihn auch seit längerem keiner mehr gesehen hatte,....fand man ihn sitzend neben der liegenden Frau wieder und da sich der Himmel immer wieder verändert und man sich nie erinnern kann wie der Himmel wirklich aussieht, merkt man das es schlagartig hell geworden ist.
Die Wolkendecke wird allmählich lichter und einzelne Strahlen der Sonne schaffen es durchzudringen und den Boden zu erleuchten und zu erwärmen, auch auf den jungen Lykanthropen und die Frau schienen einzelne Strahlen und scheinen genau auf diese beiden Wesen zu zielen und an ihnen festzuhalten. Es vergeht nur eine halbe Minute als der Fremde wieder spurlos neben der Frau verschwindet und im Schatten der Bäume wieder auftaucht.
Kurze Zeit später merkt man das vereinzelt Schatten aus dem Wald hervor kommen und im Horizont wieder zu verschwinden scheinen und obwohl sie direkt durch die Sonne mussten schien ihnen das Licht nichts mehr anzuhaben. Licht und Schatten schienen sich zu vertragen und einander nicht mehr in die quere zu kommen.
Böse und Gut schien sich von einander nicht mehr zu unterscheiden. War das, dass Richtige? Kann man denn jetzt überhaupt noch existieren? Kann man noch zwischen Gut und Böse, Hell und Dunkel unterscheiden oder ist das nur noch eine einzige Illusion? 
Die Bürger des Landes schien keine Veränderung aufzufallen. Sie lebten alle ihren Alltag weiter. Männer gingen an die Arbeit und Frauen kauften ein, kochten oder arbeiteten Zuhause selber. Sie schienen nichts bemerkt zu haben uns keine Veränderung wahr genommen zu haben.
Das Leben geht weiter und die Illusion von Freude und Glück, von Pech und Hass hält an. Keiner wusste
was geschehen war und keiner wird es je erfahren....
20.2.07 15:25


Zeitenwandel

Warum nur? Warum musste ausgerechnet ihm immer wieder so etwas passieren? Konnte das Glück nicht einmal an der richtigen stelle zu finden sein? Neferiam hatte sich mehrmals um sich selbst gedreht ehe er das erblickte was er suchte. Er hatte sich also nicht getäuscht. Nicht fern von ihm stand nun wahrlich noch eine weitere Person, nicht mehr nur die unbekannte auf der Wiese (wobei erstere auch nicht minder unbekannt war). Ein fremder, bei dessen Anblick ihm unwillkürlich wieder die Gestalt aus dem Walde einfiel. War es vielleicht die selbe? Aber er war so lang in diesem Wald gewesen, hatte niemals ein Lebewesen getroffen, und nun sah er eine einzige Gestalt schon zweimal an einem tage? Irgendetwas schien ihm den heutigen tage wirklich von Grund auf verderben zu wollen. Oder gar verbessern? Er wusste es nicht. Er konnte sich keinen Reim auf die Geschehnisse, welche ihn seid dem verschwinden von Akariel verfolgten, machen. Eher bereiteten ihm diese ein gewisses Kopfzerbrechen. Zwar war er noch nie sonderlich mutig gewesen, angst und schnelle Panik standen ihm also nah, aber so wie jetzt, das er sich wegen einer Gestalt, die er an einem tage zweimal gesehen hatte, am liebsten die nächste Klippe hinunter stürzen würde um ihr niemals wieder zu begegnen, war es noch nie gewesen. Irgendetwas hatte schlechten Einfluss auf sein Gemüt genommen. Nun aber zuckte er gleich noch einmal zusammen. Was war das nun wieder? Ein Lichtstrahl schien aus dem Wolkendach zu stürzen, auf die erde nieder zu brechen, gerade Wegs auf die Gestalt ohne Gesicht. Ein Magier? Oder.. nein, er wollte einfach nicht weiter denken. Aber halt, war es überhaupt ein licht das aus dem Himmel brach? Hatte die Gestalt nicht ihr Haupt erhoben? Wie auch immer es sein mochte, mit einem male verlor er jeglichen Überblick über sein darum herum. Die Augen wiedereinmal zusammenpressend sank der junge in die hocke und schlang die arme um seinen Kopf. Womit hatte er das nur verdient? Von dem was geschah bekam nun zumindest er nichts mehr mit..


Anders aber seine bald Feindin. Die junge Frau, welche noch immer auf dem Boden kniete, hob schlussendlich ihren Kopf an als sie die gewaltige menge von Mana spürte, welche von dem fremden Wesen mit dem nicht zu erkennenden Gesicht ausging. Gar fasziniert drang der blick aus den wohl eiskalt wirkenden, Silber grauen Augen der erzdämonischen Rakshas zu dem, für was sie ihn hielt, Zauberer, dessen blick eine leuchtende Lichtquelle in Richtung Himmel gebildet hatte. Was war es, das sogar ein solches Wesen in diese Gegend lockte? War denn der Lykanthrop nicht genug gewesen? Apropos Lykanthrop. Was war das dort? Eine weitere Gestalt am Waldesrand, ebenso wie sie am Boden hockend, nur noch kauernder als sie es wohl jemals mit ihrem Herzen vereinbaren konnte. Der junge (Dämonen Augen erkennen auch auf Distanz einiges besser als menschliche) hatte etwas an sich, was die Daimoness stocken lies. Er war ein Werwolf, ohne frage, doch hatte er etwas an der Aura was dessen gleich kam, was sie zuvor so miserabel zugerichtet hatte. Sie hatte mit Rache gerechnet, sicherlich, aber so schnell, und von ausgerechnet diesem Wesen? Nein. Aber zum weiter überlegen kam die junge Frau auch nicht. Rasch glitt ihr blick wieder hinüber zu dem Zauberer, wobei ihr mehrere vereinzelte Strähnen des langen, rot braunen Haares ins Gesicht rutschten. Ohne diese aber weiter zu beachten verengten sich ihre Augen sacht. Ein rotes Wesen schlich sich oben am Himmelszelt an dem Lichtstrahl entlang und verschwand dann kurzzeitig wieder. Nun war es der Zauberer welcher plötzlich verschwand. Aber nicht wie das rote Wesen auf nimmer wiedersehen, sondern stand dieser nun neben ihr. Doch ehe sie zum ersehnten Schwert greifen konnte war er schon wieder auf seinen alten platz verschwunden. Spielte er immer spiele mit fremden? Nein.. es war kein Spiel .. die Aura, welche sich um ihn herum verändert hatte, wies viel zu viel Mana auf. Ein zauber? Was sollte er schon für einen zauber in dieser Gegend und zu diesem Zeitpunkt wirken wollen? Einen kurzen Moment später zuckte die Daimoness zusammen, griff rasch zu ihrem Schwert und stützte sich dann auf dieses, um langsam wieder auf die Beine zu kommen. Für ihren Geschmack zu langsam. Als sie stand und sich auf dem Absatz drehen wollte kam sie nur bis zur Hälfte der Bewegung, ehe ihr blick, mit einer Mischung aus Verwirrung und Aggression, zum Himmel wanderte. Anscheinend war der zauber noch nicht einmal zu ende gewirkt. In unwahrscheinlicher schnelle zogen Wolken über sie hinweg, verschwanden wieder, es wurde hell, und dunkel. Gerade so als würden ganze tage an ihr vorbei ziehen. Und schließlich überkam alles wieder einen hauch von Dunkelheit, welcher länger als in den letzten paar Momenten hielt, dann aber doch ins hellere Überschwang und schließlich wieder normale Geschwindigkeit an nahm. Was war nun passiert, und welchen Sinn hatte es gehabt. Die Daimoness erhob ihre Hand mitsamt dem Schwert. Es gab ihr ein gewisses Gefühl von Sicherheit, welches die magere Frau in ihrer viel zerrissenen Gewandung nicht gerade widerspiegelte. Eher machte der schlanke Körper in der eng anliegenden Kleid den Eindruck als würde er jeden Moment wieder auf dem Boden zusammen sinken.

Wieder glitt ihr blick zum Himmel. Noch ein letztes mal huschte das wohl zuvor wieder dort aufgetauchte, rote Wesen durch die Wolken und verschwand dann. Der Zauberer stand an seinem Baume, wie zuvor, und starrte vor sich hin. Knapp schüttelte sie ihren Kopf. Magie, da war er nicht der einzige der so etwas verwenden konnte. Und zudem kam ihr diese Gabe gerade recht. Die Augen schließend sammelte sie ihre letzten Krafreserven aus ihrem inneren zusammen und vereinigte sie um sich herum, in einer Art silbrigen Mana, welches sie selbst anschließend in Nebel verschwinden lies. Die Hand nach dem nächsten Baum ausstreckend erschien sie nur einen kurzen Moment später am Waldrand, hinter der ersten reihe Bäume wieder. Sich an die alte eiche lehnend lies sie ihren blick zuerst auf den noch immer am Boden kauernden jungen fallen, und anschließend hinüber zu dem Zauberer. Beide konnten sie, sofern sie nicht genau wussten wo sie stand, nur schlecht erkennen..

20.2.07 20:41


Die Ungewissheit nimmt Form an...

Der Fremde beobachtete das Handeln der Frau als er bemerkte wie der Junge sich zusammenkauernd zu Boden begab....er achtete eine Weile nur auf den kleinen Jungen als er mitbekam wie die Daimoness sich aufzurichten schien. Als sie ihr Schwert zog und sich damit abstützte, wusste er das es ihr nicht unbedingt gut ging aber sollte er ihr helfen? Wäre es richtig einem Erzdämon zu helfen? Oder wäre es richtig einem Wesen der Unterwelt zu helfen das am Ende doch nur Chaos und Verzweiflung in die Lande brachte? Diese Fragen stellte er sich öfters und mittlerweile kam er auch zu dem Entschluss keinem Wesen helfen zu müssen wenn es selbst einem nicht seine Hilfe anbieten würde....und einem Wesen wie ihm bietet keiner einfach so seine Hilfe an. Damit hatte er bereits oft genug Erfahrungen gemacht die ihm nicht gerade angenehm waren.
 

Der Fremde drehte sich um wobei er den zusammengekauerten Jungen kurz betrachtete und ließ dann sein Blick zur Daimoness wandern. Er betrachtete die Frauenähnliche gestalt durch den Nebel als wäre dieser gar nicht da. Er konnte sie genau erkennen und genauso wusste er das sie ihn erkennen kann. Ein wenig später erkannte man ein Eulenähnliches Energiebündel über einem der Bäume. Es flatterte wie eine echte Eule und sah aus wie ein Phantom. Aus den Augen dieses Wesens drang das selbe Leuchten wie zuvor vom Himmel und aus den Augen des Fremden und ohne das es jemand zu merken schien, war auf einmal ein selten edles und mit goldener Klinge und mit federähnlicher Verzierung  ausgestattetes Schwert.

Die Robe des Fremden nahm auch auf einmal Gestalt an. Es war eine schwarze Tunika mit einem roten, vogelartigen Wesen drauf, das zwischen einer schwarzen sowie weißen Welle gefangen zu sein schien.
 
Man erkannte noch immer das blaue Leuchten der Augen aus dem schwarzen Nichts innerhalb der Kapuze. Es schien als wäre er ein Magier oder ein Priester aber dann würde der leichte Schimmer stören der aus dem winzigen Ausschnitt seiner Robe drang und das Schwert wäre auch nicht gerade dem eines Magiers oder Priesters gerecht. Doch was blieb dort noch übrig?
Er kam aus einem Kloster und hatte auch den Umgang mit der Magie gelernt und doch war er nichts von den beiden Bereichen und genauso wenig war er ein Mensch, Dämon oder Werwolf.....keiner wusste genau was er war, nicht mal er selber aber er glaubte zu wissen wer es weis.
 
Der Nebel begann allmählich sich aufzulösen auch wenn er nicht natürlichen Ursprungs war, doch selbst wenn er nicht verschwinden würde wäre es sowohl für den Jungen als auch für den Fremden kein Problem gewesen die Daimoness aufzuspüren. Doch bereitete es ihm Sorgen welche Auren die beiden ausstrahlten. Nach allem was er erfahren hatte vertrugen diese Wesen sich auch nicht wirklich....allerdings hatte er nie davon gehört das eines der beiden Wesen jemals so etwas wie den Fremden angegriffen hätten,.....schon gar nicht wenn die flammende rote Kreatur kurz zuvor einmal erschienen war. Selbst die Schatten zogen sich vor ihr zurück und flüchteten selbst durch die Strahlen der Sonne, welche eigentlich ihr größter Feind war.
Er sah die Frau schweigend an und musterte sie misstrauisch und kritisch.... er wusste zwar wer sie war aber nicht woher sie kam und was sie hier wollte, genauso wenig wie er davon aus ging das sie das selbige über ihn wusste. Er legte seine Kapuze zurück und hervor kamen weiße längliche Haare und Ansätze einer golden schimmernden Rüstung und ein paar weite Flüge breiteten sich auf seinem Rücken aus, während sich eine gold-gelb schimmernde Aura das Bild noch einmal edel, weise und anmutig ummalt. Die Robe des Fremden knüpft sich wie von Geisterhand auf und fällt zu Boden, kurz darauf verbrennt diese und ein kleines Vogelartiges Geschöpf ist in den Flammen zu erkennen, welcher sofort wieder Verschwand.... es gab viele Geschichten von flammenden Vögeln die in einem sowohl feurigen als auch goldenen Flügeln das Land überflogen und niemals zu landen schienen. Es hieße es gäbe immer nur ein solchen Vogel und er sei mindestens so groß wie ein Drache, dennoch friedlich wie ein Schmetterling..... man nannte diesen Vogel über dessen Geschichten man noch häufig hört und wo viele meinen ihn gesehen zu haben, dieses Wesen nannte man Phönix. Die einen sagen es sei ein Mythos, die anderen meinen es gäbe ihn wirklich, doch was ist Realität? Gab es ihn wirklich? Wenn nicht was war das dann für ein Wesen welches vor kurzem am Himmel zu sehen war und was war das für ein Wesen welches man vor kurzem in den Flammen erkennen konnte?
Das waren einerseits Fragen die sich Außenstehende stellten doch die eigentliche Frage war....wie reagieren die Beiden die gerade in seiner Umgebung waren auf ihn und dieses Wesen was einem Phönix zu ähneln schien? Es heißt der Phönix stünde für das Gute in den Wesen der Erde aber ist das auch wahr? Ohne das Gute kann das Böse nicht sein und umgekehrt genauso also warum sollte das eine gegen das andere kämpfen? Warum sollte eine Art die andere Vernichten wenn sie dabei selbst vernichtet werden würde? Warum sollte ein Phönix unbedingt gut sein? Wer entscheidet ob Gut oder Böse? Ob Dunkelheit oder Licht?.......Niemand. Der Phönix ist weder Gut noch Böse.... er ist perfekt und einzigartig, unsterblich und doch scheinbar ausgestorben, sowohl tot als auch lebendig und doch eindrucksvoll genug um die Menschen dieser Welt in Erstaunen als auch in Angst und Schrecken zu versetzen.
Diese Kreatur schien in dem Fremden wieder gespiegelt zu werden und in ihm weiter zu leben und auf Erden herum zu wandeln. Dieser Fremde welcher sich selber als Raziel bezeichnete sah aus wie ein Engel und war doch keiner. Er war zwar zur Hälfte ein himmlisches Wesen aber zur anderen Hälfte immer noch ein Wesen der Unterwelt wie die Dämonen, Vampire und andere Wesen aus der Kategorie.
Er hielt sich streng an sein neutrales Herz und half weder den Sterbenden, auch wenn er in der Lage war zu helfen, noch bekämpfte er die Mordenden, auch wenn sie im Unrecht waren und einen großen Fehler zu begehen schienen. Er sah nur zu.
 
Nachdem er seine Robe zu Boden sinken und in Flammen aufgehen ließ sah er erneut zu dem Jungen herüber und eine sanfte als auch leicht schallende, männliche Stimme ertönte und fragte ihn nach seinem Namen. Das gleiche geschah auch bei der Daimoness welche er darauf folgend betrachtete.
Als er mit den Beiden sprach wusste er schon was sie dachten, da es nie zuvor dazu kam das ein Wesen wie er in diesen Landen umher zu streifen schien und selbst wenn dann gab es sich nie zu erkennen oder geriet wie sonst auch, immer wieder in Vergessenheit. Keiner weis wie es wirklich war und keiner wird wissen wie es wirklich ist. Keiner kannte die wahre Gestalt vom Phönix....
20.2.07 22:29


Eigeninitiative

Nichts rührte sich. Nachdem verklingen der wohl sanft klingenden Stimme, welche aber in den Ohren des verängstigten Jungen wie schrilles gequietsche klang, öffnete dieser langsam, aber dennoch entschlossen, seine Augen. Er wusste nicht mehr was um ihn herum geschah, auf eine gewisse Weise wollte er es auch nicht einmal mehr wissen, aber trotz dessen war es vielleicht auch nur die einzige Tatsache, das er sich nicht wegporten konnte, welche dazu nach half, ihm nun den nötigen Mut zu geben, sich zumindest einen Moment lang dem ungewissen zu stellen. Neferiam lies seine Hände sinken, lies eine vor sich auf dem Boden nieder, stützte sich auf dieser ab, während der Blick aus den warm funkelnden, roten Augen hinüber zu dem ungewissen Wesen glitt, welches sich seines Mantels eben, als er nicht hingesehen hatte, so feuerlich entledigt hatte. Er stockte, traute dem Anblick kaum. Wenn ihn sein Augenlicht nicht täuschte, so war dieses Wesen einem Vogel ähnlich.. Oder doch einem Drachenwesen? Was sonst sollte die Wärme von Feuer so sehr widerspiegeln? Mit einem Kopfschütteln drängte er die Überlegung in den Hintergrund. Was würde passieren, sollte er nun nicht auf die Frage antworten? Musste er denn wirklich Angst haben? Drauf an kommen lassen wollte er es nicht. Noch nicht. „N-.. Neferiam..“ Entwich es knapp und beinahe nur gehaucht den schmalen Lippen des Jungen. Plötzlich weiteten sich seine Augen. Rasch wich der Kopf des Lykanthropen zurück, drehte sich dabei in entgegen gesetzte Richtung des fremden Wesens. War dort nicht ebne noch eine Vamp-.. Frau auf der Wiese? Wo war sie? Hektisch lies Neferiam seinen Blick einmal im Kreis wandern. Nichts was von ihr zu sehen. Deutlich hatte er an der Unbekannten den Geruch von Werwolfsblut wahrgenommen, was also, wenn dieses Wesen,w welches nach seinem Namen fragte, mit ihr unter einer Decke steckte und ihm auch nur an das Blut wollte? Andererseits konnte er ihr Gegenspieler sein.. Vielleicht wusste er sogar wo er Akariel finden konnte? Mit einem Anflug von Euphorie sprang der schmächtige Junge auf die Beine, huschte einen Schritt vor, ehe er aber wieder stehen blieb. Zum weiter gehen war die Angst dann doch zu groß. Erwartungsvoll glitt der Blick über das unbekannte Wesen hinweg. „Was.. Wer bist du..?“ Langsam schlang er seine Arme um sich. Er fror trotz der so warm wirkenden Präsenz des Wesens. Die Vampiress, für was er die Fremde hielt, musste noch in der Nähe sein.
Auch wenn er es niemals hoffen würde..


Die Daimoness verengte ihre Augen zu schmalen Schlitzen. Wagte es dieser Magiefritze doch wahrhaftig nach solch einer Show auch noch nach Namen zu fragen. Selbst wenn die Situation anders gewesen wäre hätte sie ihm keinen genannt. Nein, warum auch? Die Arme vor der Brust verschränkend beobachtete sie das Schauspiel des jungen Lykanthropen. Wie konnte ein Wesen nur so verängstigt sein? Da musste sie sich mit Sicherheit keine Angst wegen eines Angriffs machen. Als der Junge aufgesprungen war wand sie ihren Blick auf den Fremden. Aber was war mit diesem.. Vorerst würde sie auf jeden Fall ihren Platz in der hintersten Reihe beibehalten. Sie wusste nicht ob sie sich darauf verlassen konnte das ihr die nicht vorhandene Kraft in weiterer nähe zum Verhängnis werden konnte. Leise glitt ein seufzen über ihre Lippen. In was für Situationen hatte sie sich nur schon wieder hinein geritten. Achtung wäre vielleicht mal keine so schlechte Idee. Nun gut, jetzt half auch nichts mehr aus. Sich nun aber doch die langen, rot braunen Haarsträhnen aus dem Gesicht streichend wartete sie auf Reaktion des Unbekannten Wesens auf die Worte des Jungen.

22.2.07 13:59


Alles in einer Hand...

Er unterschied schnell zwischen Freud und Leid, auch wenn es unmöglich zu sein schien. In ihm ruhte eine Kraft wie von keinem anderen Wesen, die ihm die Gabe verlieh zu erkennen wer einem Leid und wer einem Freud bringen wollte. Er betrachtete eine Weile den jungen Lykanthropen  mit einem unmenschlichem Schweigen, bis er sich endlich dazu entschloss ihm doch zu antworten ,, man nennt mich Raziel... ich bin ein Abkömmling des Phönix’’ Er sah kurz zur Daimoness und musterte sie „warum so Ruhig?....Habt ihr vor irgendetwas Angst?“ ein leicht schelmisches und neugieriges Grinsen überfuhr leicht seine Lippen und verzierte seine Aura mit einen leicht herausfordernden  Hauch.
Mit der Zeit merkte man das eine Blutlache unter seinen Füßen zu entstehen schien und das eine rote Substanz seine Klinge herunter floss und auf den Boden tropfte. Die Blutlache fing auf einmal an zu brodeln und zu brennen als wäre sie mit Öl oder etwas in der Art getränkt und von der Berührung des Abkömmlings entflammt worden. Er setzte sich wieder unter einen Baum und betrachtete die Beiden mit einem unheimlichen Schweigen. Er ließ keinem der Beiden die Hoffnung das er eventuell auf dessen Seite steht, doch kaum hatte er sich gesetzt fing der Baum Schlagartig an zu brennen und erleuchtete die gesamte Gegend mit einer unwahrscheinlichen Flamme, die den Baum sowohl verbrannte als auch wieder zu regenerieren schien. Eine kurze Weile später schenkte er dem jungen Lykanthrop seine volle Aufmerksamkeit und fragte ihn ‚,Woher kommst du und was willst du hier?’’ seine Stimme klang sowohl ruhig und friedlich als auch entschlossen und richtend, danach sah er wieder zu der Daimoness und sprach dennoch mit dem Lykanthropen ,,Die Dämonin hat scheinbar ihre Zunge verschluckt oder traut sich nicht zu sprechen’’
 
Seine Augen schlossen sich mit der Zeit und seine Konzentration stieg, wobei seine Aura stärker wurde und all das ohne das er es wollte, denn er dachte nur darüber nach wer sie war und was sie wollte. Was taten Erzdämonen in dieser Gegend? Lebten sich nicht eher in unheilvolleren Gegenden? Und woher stammte das Blut welches vor ihr seinen Weg bahnte? Und was hatte sie mit dem Lykanthropen zu schaffen? Außerdem warum war dieser so ängstlich? Das lag rein gar nicht in der Natur dieser Wesen, doch lag es auch nicht in der Natur der Phönixabkömmlinge in solch Menschenbewohnten Gegenden umher zu wandern. Sie lebten eigentlich in Gegenden wo das Leben unmöglich war und ernährten sich von Dingen die tödlich waren. Sie waren die reinsten Wiedersprüche. Sie standen auf wenn sie gestorben waren, sie konnten verbrennen selbst wenn sie kalt waren oder Kälte ausstrahlten und sie lebten , wo Leben unmöglich war. Sie waren scheinbar unsterblich und doch gab es etwas wovor selbst diese Wesen sich fürchteten. Sie sprachen nie darüber und deshalb war es auch nie bekannt, aber es gab etwas was ihnen Schaden zufügen konnte und dennoch auch nicht, denn sie waren wie Götter. Sie konnten Lebewesen manipulieren, sie konnten sowohl hier als auch am andern Ende der Welt sein und sie konnten das Leben gestalten wie es ihnen beliebte. Und doch waren sie Machtlos gegen das Geschehen und den Lauf des Lebens. Sie waren dennoch an die Gesetze der Natur gebunden, obwohl es für sie leicht anders war. Sie kannten keine Gefühle. Kein Leid. Keine Liebe. Kein Hass oder ähnliches, doch genau da lag ihr Schwachpunkt. Man konnte sie nur durch ihr Herz erreichen, doch wusste niemand wie man dieses erreichte. Konnte man sie physisch erreichen? Mit Waffengewalt oder Magie? Oder psychisch? Half nur der Hass oder das Leid weiter? Aber wie konnte man das erreichen, wenn sie niemals gelernt hatten zu fühlen? Und wie konnte man so etwas bitte beibringen?
 
Der Baum brannte weiter und genau so die Lache und wieder trat die Vogelartige Kreatur in den Flammen auf und breitete seine Flügel aus als wolle es gleich abheben. Er sah wieder zu dem Lykanthropen als wäre nichts geschehen und wartete auf eine Antwort während sich in dem Baum hinter ihm etwas regte. Vogelartige Wesen entstiegen aus den Flammen und umschwirrten das Feuer als wäre es ihr Nest.
Kurz darauf sprang eine Wolfsdämonenkreatur hinter einem Baum hervor die schon kurz darauf von den kleinen Vogelwesen attackiert worden war. Die Wolfsdämonenkreatur ging in Flammen auf und verschwand völlig und der Baum hörte auf zu brennen und verfiel zu Asche während die Vogelwesen sich einfach auflösten. Raziel betrachtete den Lykanthrop weiter als wüsste er was passiert ist und als würde es ihn nicht weiter interessieren. Seine Stille steckte das ganze Land an und das Schweigen schien die Welt zu verändern.....
22.2.07 15:36


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